Kite · Foil und Olympia
2013
Kiteracing geht aufs Foil
Hydrofoil-Boards übernehmen das Kite-Course-Racing, die Klasse Formula Kite kommt in den ISAF Sailing World Cup, und 2014 startet eine Foil-Tour.
Formula Kite
Die Course-Racing-Klasse der IKA, gesegelt im ISAF Sailing World Cup 2013–14 und ab 2016 auf Hydrofoils
Kite-Course-Racing, also Rennen um Bojen wie bei einer Segelregatta, hatte Anfang der 2010er-Jahre eigene Weltmeisterschaften. 2012 gewannen die Geschwister John und Erika Heineken beide Titel in Cagliari in Italien; 2013 ging die Weltmeisterschaft nach Bo’ao in China.
Zur selben Zeit veränderten sich die Boards. Die Fahrer begannen, Rennen auf Hydrofoils zu fahren, einem Flügel unter dem Board, der es aus dem Wasser hebt. Der Rennfahrer Nicolas Parlier stieg 2011 auf das Kitefoilen um und beschrieb ab 2013 eine totale Explosion des Sports. Die International Kiteboarding Association trug es in zwei Formen aus: Formula Kite auf 70-cm-Raceboards und ab 2013 eine eigene KiteFoil-Klasse für die Foiler.
Formula Kite war im ISAF Sailing World Cup 2013–14 als Klasse vertreten. Beim Finale in Abu Dhabi 2014 gewann die 17-jährige Elena Kalinina den Wettbewerb der Frauen. Im selben Jahr wurde der KiteFoil Gold Cup ins Leben gerufen, um den Foilern eine internationale Tour zu bieten; 2015 machte er Station in Mexiko, den Vereinigten Staaten und Australien.
2016 wurde Formula Kite selbst zu einer Foil-Klasse, und später wurde sie als Klasse für das olympische Debüt des Kiteboardens bei den Spielen von Paris 2024 ausgewählt.
Horue · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0