Kite · Pioniere
1996
Das Kitesurfen bekommt auf Maui ein Gesicht
Laird Hamilton und Manu Bertin fahren vor Maui aufblasbare Kites von Legaignoux, und der neue Sport bekommt seine Bilder und seinen Namen.
Maui
Laird Hamilton und Manu Bertin, 1996
Laird Hamilton probierte es zunächst mit Matten-Kites auf einem Shortboard mit Schlaufen, mit wenig Erfolg. Den Franzosen Manu Bertin unterrichtete er mit einem Seil, das an einem Lastwagen festgebunden war. Dann gab Bruno Legaignoux jedem von beiden einen Prototyp seines aufblasbaren Kites.
1996 zeigten die beiden vor Maui, was das neue Material konnte, und die Bilder halfen, den Sport zu verbreiten. Anfang 1997 war Bertin auf dem Titel eines französischen Windsportmagazins, das den Sport den Windsurfern vorstellte.
Auch seinen Namen bekam der Sport. Er hatte „Flysurfing“ geheißen; 1996 begann „Kitesurfing“ diesen Namen zu verdrängen, unterstützt von einer Marke namens Kitesurf aus Florida.
Mit Hamilton und später Robby Naish an Bord hatte das Kitesurfen von Anfang an bekannte Gesichter, und Maui, schon die Hauptstadt des Windsurfens, wurde seine erste Bühne.